Praxis für Coaching und Therapie -

Hypnose


Die Hypnose ist eine Behandlungsmethode, die viele verschiedene Anwendungen beinhaltet. Diese Anwendungen können in der Durchführung teilweise stark voneinander abweichen, wobei jede Anwendung auf ihr konkretes Ziel abgestimmt ist und so durchgeführt wird, wie sie für die jeweilige Thematik am sinn- und wirkungsvollsten ist. Die Hypnose ist also nicht als einheitliche Technik zu sehen, sondern vielmehr als eine Sammlung aus verschiedenen Techniken und Vorgehensweisen, die alle das Ziel haben, eine Trance zu erzeugen, mit deren Hilfe sich beim Patienten bestimmte Effekte erzeugen lassen.

Das Bild der Hypnose ist bei vielen Menschen von der Showhypnose geprägt, die des öfteren im Fernsehen gezeigt wird. Die Showhypnose, deren Ziel es zumeist ist, den Showhypnotiseur besonders mächtig und die Hypnose möglichst spektakulär erscheinen zu lassen, nutzt allerdings Trancezustände, die für die therapeutische Hypnose- Behandlung kaum bis gar nicht geeignet ist. Bei der therapeutischen Hypnose werden deshalb zumeist weniger bewusstseinstrübende Trancen eingesetzt, in denen der Patient die Sitzung durchaus noch bewusst miterleben kann, die aber wesentlich geeigneter sind, langfristige und tiefgreifende Wirkungen zu verankern. Diese Trancezustände erkennt man an einem intensiven Entspannungsgefühl, das von phasenweisem "Abschweifen" des Bewusstseins begleitet sein kann. Der Patient ist nicht "wehrlos" oder "bewusstlos"!!! Die Meinung vieler Menschen, das Bewusstsein müsse unbedingt "abgeschaltet" sein, damit Hypnose richtig funktionieren kann, ist grundlegend falsch. Auch wenn das Bewusstsein parallel weiterarbeitet, können die Suggestionen des Hypnotiseurs oft dennoch ungehindert im Unterbewusstsein des Patienten verarbeitet werden.

Der Zustand der Trance während einer Hypnose kann sehr unterschiedlich wahrgenommen werden, da verschiedene hypnotische Bewusstseinszustände existieren. Die Trance ist ein natürlicher Zustand, der prinzipiell von jedem Menschen erreicht werden kann und zu therapeutischen Zwecken nutzbar ist. In Trance werden neue Einblicke und Entwicklungsmöglichkeiten geschaffen.

Eine Entspannungshypnose kann in einem sehr ruhigen, fast schläfrigen Zustand stattfinden, ist aber ein sehr guter, angenehmer Arbeitszustand, der einen mehrdimensionalen Nutzen - Suggestibilität, Entspannung und Regeneration - mit sich bringt, was die Wirkung der jeweiligen Anwendung oft intensiviert und durch ein angenehmes Grundgefühl vertieft.

Es gibt auch Hypnose-Zustände, die sehr aktiv sind, bei denen der Geist hellwach, sogar über-wach ist und über die übliche Denkleistung hinausgehen kann. Hier baut man auf die Prinzipien der Kooperation, Kommunikation und Konstruktion auf.

In der Hypnose werden Gehirnaktivitäten stimuliert und "Programme gestartet" (mit einem EEG messbar), die in diesem Moment nicht von selbst vorkämen!

Es handelt sich bei der Wirkung der Hypnose also nicht um Einbildung, sondern um harte medizinisch nachweisbare Fakten!



Die Wirksamkeitsbelege zu folgenden Störungen liegen nach einer Studie der Universität Tübingen vor:


Nach dem Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie ist Hypnotherapie für die Behandlung in folgenden Anwendungsbereichen wissenschaftlich anerkannt:


Hypnose hat nichts mit Zauberei, Placeboeffekt oder "Daran-glauben-müssen" zu tun. Es ist keine esoterische Lehrart mit zweifelhaftem Hintergrund, sondern ein wissenschaftlich und psychotherapeutisch anerkanntes und belegtes Verfahren!



Die Hypnose/ Hypnotherapie ist ein, seit vielen Jahren im therapeutischen Bereich, etabliertes Verfahren und genießt vor allem in den letzten 10 Jahren Zuwachsraten und Nachfragesteigerungen wie kaum eine andere Therapiemethode.

Nachdem die Hypnose in anderen Ländern wie den USA oder England schon seit Jahrzehnten als anerkanntes Verfahren praktiziert wird, konnte sie sich 2006 auch in Deutschland in die Gruppe der (wenigen) eigenständigen, wissenschaftlich nachgewiesenen Therapiemethoden einreihen.

Die Hypnostherapie wurde durch den wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie im März 2006 als wissenschaftliche Behandlungsmethode in der Psychotherapie der Bundesrepublik Deutschland anerkannt.
Der wissenschaftliche Beirat setzt sich zusammen aus: